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Hilfe / Häufige Fragen

Fernsteuerung etwa??? (Eintrag 3225)
Eintrag abgeschickt von Eva am 04.07.03 um 16:07 Uhr:


Hallo, mein lieber *Tom*-Freund,

steuerst du mich etwa fern??!! Wo du das eben hassen solltest!
Oder warum wusstest du, was ich frage? *zeigefingerwackel*

Ja,wollte ich eigentlich schon frueher schreiben (bin ich etwa denn auch ein Steuermann...aeh ...frau?), dass man dabei der inneren Stimme, O.K., dem inneren Wertegefuehl, inneren Masstab zuhoeren soll.

Siehste, das habe ich. Und es sagte mir, mach es jetzt so, ansonsten faellt dies auseinander, oder sonst werden Erwartungen auf der anderen Seite nicht erfuellt, oder auch, ja, ich gebe es zu, so muss man das machen, weil das so gemacht sein soll.

Da wir aber nicht in Vergangenheit wuehlen wollen, soll es genuegen, dass man frueher oder spaeter schon zu sich findet, wenn man sich nur nicht in eigenen Augen verliert. Dann nicht so schlimm, wenn man ZEITWEILIG etwas anders funktioniert, als ICH es meine, es waere in Ordnung fuer mich.

Aus dem ganzen habe ich jetzt aber eine richtige Schlamastik gemacht, nicht?

Eines ist aber klar: ein lieber Gruss an dich.

Eva



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Gesamter Thread:

Level(Tiefe) 0 Sich geben, wie einem zumute ist... - Weltenwanderer   03.07.03   22:13   (3202) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Obwohl ich eigentlich kein neues Thema anleiern wollte, tu ichs doch, weil sonst verschwindet es, wie es mir schon so oft erging. Irgendwann gestern Nacht, so ab 3146 etwa (meine damit kein militärisches 'dreiundzwanzighundert' statt 23 Uhr, sondern schlicht die Beitragsnummer), ging es um das Thema: Sich so zu geben, wie man fühlt. Daß das gut wäre und das Leben erleichtern würde. Hmm. Im Prinzip ja. Aber.

Würde das nicht bedeuten, daß man es ruhig sagen kann, zwar in netten Worten, aber doch, was einem gefällt (klar! Wer will das nicht hören!) und was einen stört (hmm... ähh... also naja...).
Nehmen wir an, wir sind in einer Runde und gewöhnen uns an, jemandem zu sagen, daß uns sein inhaltsloses Gerede stört oder seine Wichtigtuerei oder er nach Knoblauch riecht. Ein gutes Gefühl, nicht unter Druck zu sein, keine Frage, weil ich habs ja dann los. Nur glaube ich, daß dann auch eines eintritt: Die Schar der Bekannten wird deshalb kleiner, weil sie mich zu fürchten beginnen. Wenn Kindermund die Wahrheit spricht, naja, die Kinderlein, mal kurz rot werden, aber sie sind ja niedlich und so drollig. Aber was Ausgewachsenes wie wir? So in Gesellschaft: "Sag, Dein Körpergeruch - ist das weil du dich so wenig wäschst oder weil du so schnell schwitzt oder genetisch?" ... "Onanierst du eigentlich auch so oft wie dein Bruder?" ... "Soo blöd finde ich eigentlich Elfi gar nicht, wie Du mir neulich gesagt hast..." ... "Kannst du eigentlich nicht bitte mal denken, bevor du was fragst?"

Ehrlichkeit macht einsam...? Dulden oder Offenheit? Wenn es micht 'stört' ist das nicht eigentlich mein Problem? Aber wie ist es, wenn eine gemeinsame Sache betroffen ist? Einer sollte dann ja wohl was tun, nicht? Der Weise schweigt und läßt es sich am A.. vorbei gehen? Aber was ist dann mit den Dickfelligen, die die sanfte Methode beim besten Willen nicht überlauern? Ist das für die (wie eigentlich für jeden) nicht gut? Für die gut aber ich dafür einsam, weil wer will denn schon wen, der alles sagt, was er meint?

Ach ja, viele Fragen wieder mal

Wünsche uns allen angenehmes Zurücklehnen und manchen dazu angenehmes ...

Euer Weltenwanderer...
...der sich sehr freut, daß er Euch alle kennen darf!