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Abhä:ngigkeit, Defizite, Visionen (Eintrag 8575)
Eintrag abgeschickt von Wüstenblume Mail an Wüstenblume am 09.06.09 um 07:25 Uhr:


Hallo lieber weltenwanderer,
Vielen dank das Du geschrieben hast.
Genau, es geht darum keine Abhängigkeit, keine Verbindlichkeit einzugehen. Das Experiment ist nicht "Die Liebe" sondern das Bewußte reflektieren des miteinanders. Stehen wir noch dort, was beide sich wünschen und leben wollen. Es bedarf unglaubliche Ehrlichkeit, Offenheit, und....Wertfreiheit.
Es ist erstaunlich wie tief eine Liebe sein kann, wie intensiv man einen anderen kennenlernen kann, welche Nuancen und Facetten so bestimmend sind im handeln und reagieren, im Sein. Jeder der beiden darf sein wie er ist, völlige Akzeptanz auch der "anders" Meinung des anderen. Kein berühren des eigenen Standpunktes, kein Schieben und Drängen, kein Müssen und Zwang.
Ganz wichtig dabei, für uns beide, das Bewußtsein das man Liebe nie im anderen findet. Dem anderen aufbürdet, Bewußt oder unbewußt, für die eigene Liebe verantwortlich zu sein. Wir leben beide in dem Bewußtsein, das alles was wir brauch, wir in uns selber finden. Vielleicht bedarf es mal einen Anstoß, aber nie das Verlangen es von Außen erfüllt zu bekommen. Genau da beginnt ja das Gefühl der Abhängigkeit, der Verpflichtung....meinst Du nicht auch?
Da frag ich mich gerade, welche Deffizite es sein könnten die Abgedeckt werden.
Defizite....eher sehe ich eine Ergänzung, Inspiration die wir erfahren in einer intensiven Begegnung.
Bei mir ganz deutlich eine Form von "Motor" in meinem Leben endlich wieder etwas zu bewegen. Ich wurde meinem Alltag in der letzten Zeit sehr müde. Hatte dann 2-3 Auslöser die mir spiegelten das ich keine Perspektive habe. Meine Tochter geht in 3 Jahren in die Werkstätten, da wird sich einiges verändern. Ich spürte den Wunsch beruflich endlich wieder auf die Beine zu kommen. Ich denke ich kann von meiner Erfahrung ein Behindertes Kind auf seinem Weg zu begleiten, ganz viel anderen Eltern mitgeben. Vor allem aber, spirituelle Ansätze im Umgang mit den vermeintlichen "Schicksalsschlägen" einzubringen. Andere Sichtweise und Verstehen zu vermitteln.
Das wäre meine Vision. Um das zu können werde ich im Herbst ein Fernstudium beginnen. Entweder Psychologischer Berater, lieber aber noch Erziehungs- und Entwicklungsberater. Ich möchte damit nicht nur Beraten was in den Familien anders gemacht werden kann...sondern auch ein möglichst großes Wissen vermitteln können, über Hilfsmittel, finanzieller Möglichkeiten, Alternativer Heilmethoden....all das eben zusammen...ganzheitlich.
Und hier bekam ich dann, Inspirationen und auch psychisch emotionale Unterstützung, jetzt zu beginnen....nicht erst in 3-4 Jahren...es gibt mir für meinen Alltag ein ganz anderes Gefühl.....lebendiger.....
Das ist so eine Entwicklung die sich schon das ganze Jahr hinstreckt....es ist einfach an der Zeit.
Seit ganz lieb gegrüßt
Wüstenblume



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Level(Tiefe) 0 Die Liebe - Wüstenblume   29.03.09   22:29   (8552) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Hallo zusammen,
tja...solang ists her, das ich hier geschrieben habe, mit Euch. Na vielleicht ist ja noch wer da...und will mit mir Gedanken austauschen.

Die Liebe, um die geht es.

Die Liebe: die Bedeutung: Achtsamkeit, Respekt, Offenheit, Ehrlichkeit....Sympathie.

Zwei Menschen treffen sich um das Experiment Liebe leben, eigenständig und frei bleiben wollen.
Sie mögen sich....sie liebe beide Ihre Freiheit...sie geben sie dem anderen. Alles ist recht leicht...sie treffen sich regelmäßig und immer häufiger. Verbringen viel zeit miteinander....und lernen sich beiderseits sehr intensiv kennen.
6 Monate...etwa
und plötzlich gerät das Wort ins wanken....Plötzlich tun sich Zweifel auf...kann man es wirklich so leben. Man spürt eine Verbundenheit...und...spürt eine Angst in sich. Will sich zurückziehen....geht nicht....man sieht sich wieder....es kommt zur klaren Aussprache...je der andere mag den andern sehr....dennoch will man nicht von "verliebsein" reden....spürt es auch nicht....aber eine Vorsicht stellt sich ein....
Kann so ein Experiment gut gehen?
Kann man eigenständig und frei sein wenn man Liebt? Was wenn die Angst davor, dies zu verlieren sich zeigt?
Welches Gedankengut könnte weiterhelfen, die Haltung wieder zu richten?
Grüße, sehr nachdenklich, an alle dies das lesen und mir vielleicht ihre Sicht schreiben mögen.
Wüstenblume