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Oben an Deck (Eintrag 8656)
Eintrag abgeschickt von Regenbogen am 30.12.10 um 11:43 Uhr:


Die Ruder tragen das Schiff weiter, angetrieben von Galeerenskalven, gepeitscht von Aufsehern. Unten im Deck sind sie angekettet, beaufsichtigt, sozusagen BETREUT.

Ihr Tagesablauf ist rudern und ausruhen. Sie werden ernährt und betreut.
Dort unten ist es schrecklich, eben kein freier Mensch sondern ein Sklave zu sein. Sie sehnen sich zwar nach Freiheit, aber sie nehmen die Hand nicht aus der Kokusnuss.

Früher machte ich den Fehler mit diesen Menschen zu sprechen.
Über das Thema "Sklaverei" und Freiheit. Ach hätte ich doch nie ein Wort
mit diesen Menschen gesprochen.



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Gesamter Thread:

Level(Tiefe) 0 die Hö:hle am Berg - kleineBlume   29.12.10   21:09   (8655) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Einst lebte ich in einem grünen Tal zwischen den Hügeln,
ein Fluß schlängelte sich hindurch
und es gab Menschen,
die sich dort ansiedeln wollten.
Sie stauten den Fluß oder etwas staute ihn,
der Boden verkümmerte
und sie zogen weiter,
um woanders ihr Glück zu versuchen.

Ich blieb zurück
in ständiger Angst der Staudamm könne brechen,
so trieb es mich irgendwann hinauf in höhere Lagen.
Fast ganz oben am Berg fand ich eine sehr kleine Höhle,
ich passe gerade hinein,
davor befindet sich eine Plattform
groß genug für eine Feuerstelle.

Dort sitze ich nun und beobachte den Lauf der Jahreszeiten, die Vögel oder den Horizont.

Manchmal steige ich hinab
und durchstreife die Wälder,
das alte Tal habe ich oft gesucht
aber nie mehr gefunden,
so weiß ich auch nicht ob der Damm noch steht
oder der Fluß wieder fließt
oder ob er sich einen neuen Weg gebahnt hat.

Hin und wieder treffe ich einsame Wanderer in den Wäldern,
sie sprechen fremd klingende Sprachen
und sind auf der Suche nach irgendetwas.
Nach wenigen unverständlichen Handzeichen
gehe ich meiner Wege und suche sie zu vergessen.

So sitze ich vor der Höhle und beobachte den Lauf der Jahreszeiten, die Vögel oder den Horizont.

Es ist ein guter, friedlicher Ort hier.
Immer seltener zieht es mich in die Wälder,
wonach sollte ich dort auch suchen?
Die Höhle schützt,
das Feuer wärmt
und die Umgebung ernährt mich
gut genug um zu überleben.

Was bleibt ist zu sitzen und zu schauen und zu warten, ob sich Jahreszeiten, Vögel oder Horizont jemals verändern.