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Friedhof, fü:hlen und wahrnehmen (Eintrag 8675)
Eintrag abgeschickt von Weltenwanderer Mail an Weltenwanderer am 16.05.12 um 23:08 Uhr:
Mitgeteilte Internetadresse: www.tigerakbar.com


Hallo kleineBlume, hier Friedhof ;-)

Auch ich denke mit verschiedenen Gefühlen zurück an damals und es war ein Insel für mich ebenso, auf der ich mich loslösen konnte von dem um mich herum. In der Zwischenzeit hat sich soo viel getan! Während ich früher physischer Einzelgänger (bis auf das Berufliche) war und das virtuell ausgeglichen habe, so ist es jetzt umgekehrt: Ich sehne mich manchmal nach dem Alleinsein. Was aber nichts damit zu tun hat, dass ich auch wenig hier herinnen bin. Es würde mich freuen, wenn sich mehr tun würde - wer weiß, vielleicht wird das ja doch wieder...? Werden sehen...

Zitat: "Vielleicht gibt es ja was für MICH zu lernen, statt für meine Schwester?" - wir sind doch alle immer Teil von verschiedenen Systemen. Ich glaub da nicht, dass Berührendes geschieht und es ist nur für einen. Ich glaub, es ist für alle, die betroffen sind, die berührt werden. Ich glaube auch nicht, dass es darauf ankommt, dass man sofort weiß, was es bedeuten soll, sondern dass es vielmehr darum geht, wahrzunehmen, was geschieht. Und durch dieses zulassende Wahrnehmen (denn Wahrnehmung und zulassen bedingen sich) kann dann iergend etwas geschehen. Oft ist es was Heilendes.

Gern möchte ich was deponieren, was Dich vielleicht interessieren könnte. In den letzten Jahren habe ich nicht nur eine Menge Ausbildungen gemacht, sondern auch viel mit Klienten gearbeitet. Immer geht es darum, dass wir irgendeinen Schmerz haben und den gerne loswerden wollen. Irgendwann wurde mir plötzlich etwas klar: Was wir damit tun ist, dass wir gut die Hälfte an Möglichkeiten ausschließen. Alles was vor mir ist, ist gut, das will ich. Alles, was unangenehm ist, schiebe ich hinter mich und schaue es nicht an. Und um das da hinten, um das geht es. Wenn wir uns trauen, dieses da hinten einmal anzusehen, dann können Wunder passieren!

In der praktischen Umsetzung bedeutet das, dass wir nichts anderes zu tun brauchen, als einfach wahrzunehmen, was da ist, anstatt es mit allen Mitteln versuchen auszumerzen. Noch praktischer: Du redest von Mauern um Dich herum, die Kontakt unterbinden. Wie sind diese Mauern? Spürst Du sie in Deinem Körper? Schau sie doch mal genau an. Wie fühlen sie sich an? Wo spürst Du sie? Dieses zulassende Wahrnehmen führt uns in oft gänzlich unbekannte Bereiche, in denen plötzlich Dinge möglich werden, die es vorher nicht waren. Änderung geschieht. Heilung kann werden.

Es klingt so unglaublich simpel, dass sich fast alle denken, dass das nichts sein kann. Zu einfach. Aber es funktioniert: Einfach wahrnehmen. Was ist im Körper? Wie fühlen sich dei Emotionen im Körper an? Sind da Bilder? Einfach wahrnehmen ohne zu werten. Sobald Gedanken auftauchen, sie vorderhand wegschieben und weiter wahrnehmen. Zaubermittel. Magst Du's mal ausprobieren?

Liebe Grüße
Martin



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Level(Tiefe) 0 Organtransplantation - kleineBlume   19.07.11   18:03   (8661) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Hallo Ihr Lieben,

schwierige Themen sind hier noch immer gut aufgehoben - und ab und zu schaut wohl doch immer mal wieder jemand hier vorbei...

hmpf - was fällt Euch zum Thema Organtransplantation ein?

Vor einigen Jahren habe ich selbst einen Spenderausweis mit mir herumgetragen, Motto: solln sie doch nehmen was noch zu gebrauchen ist, wenn ich die Schwelle überschritten habe.

Mittlerweile sehe ich das etwas anders, in jeder Körperzelle sind Erinnerungen, Erfahrungen eine ganze Lebenszeit gespeichert... wie soll mein Herz für jemand anders schlagen? Wie soll eine fremde Lunge für mich atmen, eine fremde Niere mein Blut reinigen, ... ???
Noch sind wir keine Lego-Baukästen, kann der gelbe Stein denn wirklich "einfach so" gegen einen roten ausgetauscht werden??? Auch klar: besser die Legosteinchen pflegen bevor sie einen Knacks bekommen, aber wer pflegt schon LEGO?

"Einfach so" ist natürlich maßlos übertrieben, lebenslang Medikamente, die das Immunsystem austricksen (ausschalten) usw. - das für Konsequenzen ergeben sich auf der "nicht-technischen" Ebene?

Interessiere mich für jeden Gedanken, der irgendwo auftaucht...

Viele Grüße und wünsch Euch einen schönen Sommmer

kleineBlume

(meine einzige Schwester wartet auf zwei Organe, daher beschäftigt mich das Thema sehr)