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In Kontakt (Eintrag 8718)
Eintrag abgeschickt von kleineBlume Mail an kleineBlume am 26.04.13 um 19:59 Uhr:


Hallo Forum, Hallo Martin, Hallo Leben,

so ist das also.

Bin wiedermal in Wien, gleicher Anlass wie letztes Jahr (erneute Nierentransplant meiner Schwester), diesmal gestrandet auf einer griechischen Insel im Sinne Epikurs.
Auf einmal geht alles von ganz alleine. Hier ist so viel Energie, so viel spielerische Freude, so viel Ver-rücktheit. Die Angst kommt in Wellen, bewegt sich, bläht sich auf und verschwindet im Nichts. Es fließt. Ich fühle mich so sehr in Kontakt mit mir wie nie. Vieles löst sich. Ständige Bewegung zwischen allen Höhen und Tiefen.
Eigentlich möchte ich bleiben.

Vor sechs Wochen habe ich meinen ungeliebten Job gekündigt, die Transplant kam Ende März gerade noch rechtzeitig, bevor es Anfang/Mitte Mai losgeht zu einer langen Wanderung (Greifswald - Rom). "Daheim" (wo ist das?) ist alles abgeschlossen, bis ca September bin ich völlig frei in allem was ich tue. Jetzt habe ich gefunden, was ich nicht bewußt gesucht habe, noch bevor ich unterwegs bin.
Es fließt.
Vielleicht kann ich den Weg unter die Füße nehmen, und anschließend hier her zurückkehren. Vielleicht ergeben sich unterwegs noch zig andere Möglichkeiten. Vielleicht bleibe ich. Vielleicht treffe ich die richtige Entscheidung.

Hand aufs Herz. Spüren? Hand auf die Angst. Warten? Einflüsterungen des Verstandes. Vergleichende Erfahrungen? Ein Leben mit allen Höhen und Tiefen. Aushalten? Ich müßte auf alle meine bisherigen Quellen der Kraft verzichten. Vertrauen?

Ich bin unendlich glücklich und unendlich müde zugleich. Und sehr, sehr neugierig, wie es weiter geht.

Nach dem langen Winter wünsche ich Euch allen einen euphorischen Frühling ;-)

Silke



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Level(Tiefe) 0 Mauern, Angst und den Dinge ihren Lauf lassen - kleineBlume   12.06.12   09:06   (8684) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Hallo Martin, Hallo Forum,

in Sachen Mauern: da ist so viel Angst, keine "Angst vor...", keine "Angst um...", einfach Angst. Der Bauch flattert, mal der Magen, mal der Unterleib, die Knie zittern, manchmal drückt es den Brustkorb zusammen. Kommt oft am vormittag, wenn ich nicht nur allein sondern auch für mich bin.
Versuche das so zu lassen, tief durchatmen, mehr nicht. Wird sich so entwickeln wie es will, nicht wie ich will.

Ob das nun was damit zu tun hat oder nicht: in den vergangenen Tagen bilden sich Assoziationen zu Angst/Vertrauen, die ein Bild aus vielen passenden Mosaik-Steinchen erkennen lassen. Mag das jetzt aber nicht "zerklären". Warten und den Dingen ihren Lauf lassen.

Liebe Grüße
Silke