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Wie lange noch? (Eintrag 8755)
Eintrag abgeschickt von kleineBlume Mail an kleineBlume am 05.12.14 um 23:48 Uhr:


Hallo Wilfried,

nun sind ziemlich genau vier Jahre vergangen. Von homöopatischer Erstverschlimmerung kann also nicht mehr die Rede sein.

Einlassen - in der Theorie ganz einfach und plausibel - gelingt mir noch immer nicht. Fühlt sich wie der vorerste Schritt an, immer noch.

Wie viele Jahre müssen noch vergehen? Wie viele Stunden endloser, grundloser, überflüssigster Selbstquälerei? Wie viele Tonnen Druck kann ein einzelner Mensch aushalten? Und muss ich wirklich immer noch versuchen das Doppelte zu schaffen, wo es gar nichts zu schaffen gibt?

Fragen, die ich nur dort stellen kann, wo scheinbar niemand mehr zuhört. Den Unsichtbarkeitstrank habe ich auch immer noch nicht erfunden. Wie lange noch?

Grüße aus der Eifel (die für mich immer noch die einzig richtige Adresse ist)

Silke



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Level(Tiefe) 0 Aufstellungen mit Wilfried Nelles - kleineBlume   06.12.10   10:27   (8652) ... Auf DIESEN Beitrag antworten. Damit wird die Antwort DIESEM hier untergeordnet, statt dem aktuellen obenZum SeitenbeginnDiesen Beitrag als gelesen kennzeichnenDiesen Beitrag mit einem Merker versehen
Hallo Ihr Lieben,

die vergangenen drei Tage war ich bei einem Aufstellungsseminar (Bewegungen der Seele) mit Wilfried Nelles in der Eifel. Es war meine erste echte Begegnung mit Aufstellungsarbeit, vorher hatte ich nur darüber gelesen und war eher skeptisch.

...

Es geht nicht darum "Ursachen" oder "Gründe" zu finden oder "zu verstehen". Es geht darum eine "Lösung" zu finden, und ich konnte bei vielen Teilnehmern beobachten, wie sich tatsächlich etwas auflöst, weich wird im Sinne von echter Heilung.
Die Energien, die während dieser Aufstellungen im Raum sind, sind unbeschreiblich und sehr real anwesend, sehr stark, sehr präsent und sehr berührend. Mir fehlen die Worte, wie sollte ich das unbeschreibliche beschreiben können?

Mir selbst ging es die meiste Zeit nicht besonders gut, längst vergangen geglaubte kindliche Anteile in mir wollten nur weinen, weinen, weinen, je mehr ich versucht habe das zu "unterbinden", desto schlimmer ist es natürlich geworden, das wiederum hat das Gefühl absoluten Scheiterns ausgelöst usw... Kreisel, die schon lange nicht mehr aufgetaucht sind.

"Eigentlich" bin ich schon viel weiter, so dachte ich jedenfalls, nun ja, ich nehms mal wie eine homöopathische "Erstverschlimmerung", habe mir lange einen realen Raum gewünscht, in dem ich ganz und gar ehrlich ich sein kann, jetzt ist dieser Raum da und als erstes schießt all das Leid in mir hoch, das mich letztlich zu dieser Bewegung/Begegnung geführt hat.
"Eigentlich" auch klar, daß ich den fünften Schritt nicht vor dem ersten machen kann..., also erst mal diese traurigen, scheuen Teile annehmen, aufnehmen, sie gehören zu mir, ob mir das nun paßt oder nicht, sie werden immer bei und in mir sein, da sie sowieso da sind kann, will und werde ich sie auch wahrnehmen wie sie sind.

In dem Zusammenhang hat mir die klassische Therapie nicht nur nix gebracht, sie steht mir sogar etwas im Weg, weil ich dort nur Strategien gelernt habe, wie ich negative Gefühle umgehen kann im Sinne von wieder ins positive kommen...

Alles in allem ein Wochenende voller Berührungen, voller Lebendigkeit und doch auch sehr anstrengend.

Ich wünsche Euch eine Kerze in der dunklen Jahreszeit.

Silke