Wollen & Erfüllung - Wünsche an das Universum

 

Im Laufe der Jahrtausende haben wir etwas ziemlich Dummes gemacht: Wir sind so eingebildet geworden.

Das klingt jetzt vielleicht nach Kirche oder überfromm, aber leider ist es wirklich so. Auch hier glaube ich, daß wir unseren üblichen Fehler machen, alles nur im Detail zu sehen und nicht im Überblick. Wenn wir uns einmal unser Universum vorstellen als eine riesengroße Einheit. Ich meine jetzt nicht das ganze Universum, sondern nur unsere eine Galaxis, unseren Weltenteil. Dieser ist vor Urzeiten aus Urenergie (oder Gotteskraft oder Prana, wie man sagen möchte) entstanden. Zuerst nur auf den feinen Ebenen (denen, die wir auch heute nicht sehen können), dann immer gröber materialisierend. Es begannen sich Gestirne zu bilden, auf denen entstand Leben. Irgendwann einmal war die Entwicklung so fortgeschritten, daß es für Menschen-Geistfünkchen möglich war, in einem Körper zu inkarnieren. Fühlst du diese ungeheuren Weiten in Raum und Zeit? Nimm dir Zeit für dieses Bild! Schließ die Augen und laß es vor deinem Geist entstehen! Laß es auf dich wirken und du wirst, wenn du an dich selbst denkst, dich immer kleiner und kleiner in darin sehen. Es bewegt sich mit einer Größe und Macht von unglaublichem Ausmaß, ein kleiner Mensch, nein, alle Menschen dieser Erde sind im Vergleich so winzig und klein. Und damit auch irgendwie unwichtig. Kannst du dieses Bild spüren? Nun kommt Bewegung dazu! Der riesige Körper bewegt sich langsam durch das gesamte Universum, bewegt sich in sich, atmet, besteht aus Formen, Farben und auch Klängen, die in einer gewaltigen Komposition erhaben donnernd brausen. Ja, alles hat auch seine Melodie, seine Töne und vereinigt sich in der Größe zu einem großen Klang, der alles erzittern läßt. Du kannst dir diesen am ehesten vorstellen, wenn du an das Wort 'Om' östlicher Religionen denkst, nur viel größer, tiefer und gewaltiger. Fühlst du diesen Klang, von dem nur ein einziger Ton jeden von uns einfach durchs All schleudern könnte? Es geht Macht davon aus, unglaubliche Macht, wie wir sie uns gar nicht vorstellen können.

Und nun, dieses Bild in dir, sag, was empfindest du bei dem Satz 'Der Mensch macht sich die Natur untertan'? Klingt das nicht ziemlich lächerlich?

Aber diese Welt besteht nicht nur aus dem, was du nun vor dir siehst, sondern alles hat noch mehrere Stufen der Dichtheit. So wie es ja fest, flüssig und gasförmig gibt, geht es noch weiter. Das ist das, was wir als Feinstofflichkeit oder Jenseits bezeichnen. Alles entwickelt sich, wie gesagt, zuerst dort im Feinsten, also für unsere Augen unsichtbar, um sich dann für uns sichtbar zu manifestieren. Alles, jede Pflanze, jedes Tier, jeder Stein, absolut alles hat dort seinen Ursprung! Es sind Zeiträume und Weiten, die man nicht einmal dann erahnen kann, wenn man in einer klaren Nacht die Augen zur Milchstraße hinauf richtet. Dabei ist selbst das nur ein unwahrscheinlich winziges Stück von allem.

Wir Menschen sind in diesem riesengroßen Werk ganz kleine Teilchen. Blicken wir auf Ameisen hinunter, so sind wir im Vergleich viel, viel winziger, kleiner als die winzigste Amöbe. Stehen wir vor einem Wasserfall vom Niagara oder Iguacu und die Erde erzittert unter seiner Macht, so ist das unbedeutend und unscheinbar im Vergleich zu dem eben beschriebenen Bild eines Weltenteils. Und wenn man dann bedenkt, daß es unzählige solcher Weltenteile gibt!

Eine Ode an die Winzigkeit des Menschen? Ja, sicher, das ergibt sich, aber soll nur eine Überlegungsgrundlage sein. Wir sind also kleine Teile in einem riesengroßen System. Stellen wir uns ein riesiges System, eine Maschine vor, die aus Milliarden von lauter Teilchen besteht, die zusammenarbeiten, gegenseitig sich beeinflussen, abhängen. Wenn ich jetzt nur einmal diese Partikel betrachte, dann denke ich mir zu so einem Teilchen, daß es...
... nicht alles andere sehen kann
... selbst den Überblick nicht haben kann
... eine externe Koordination braucht, um im Gesamten zu funktioneren

Wenn wir nun davon ausgehen, daß jeder von uns so ein Teilchen ist, so wenden wir doch einmal diese drei Punkte auf uns an: Wir haben einerseits nicht den Überblick und es muß etwas geben, das alles - auch uns - koordiniert.

Jetzt kommen wir zum springenden Punkt. Irgendeine Situation gefällt einem nicht, ist unerträglich und wir wollen sie ändern. Krankheit, Umgebung, Beziehungen, was es eben alles gibt. Aber vor allem körperliche und seelische Unausgeglichenheiten oder Krankheiten. Bei diesem Ändern betrachten wir generell nur uns selbst. Und selbst von uns wissen wir ja vieles gar nicht. Wir wissen z.B. nur selten - und dann nur fragmentarisch - was uns in früheren Leben widerfahren ist. So wissen wir für vieles die Ursachen nicht. Und deshalb wissen wir auch nicht, was wirklich mit uns los ist: Was ist mit uns verbunden, was beeinflußt uns, wovon sind wir abhängig und hängt anderes von uns ab. Lediglich die sichtbaren Symptome sind uns bekannt und auch davon nicht alle, ich erinnere dabei nur an den sogenannten 'Schatten'.

Und nun frage ich mich: Wie, um Himmels willen, sollen wir lediglich mit so unzureichend wenigen Informationen in der Lage sein, kompetent etwas zu ändern? Die Wahrscheinlichkeit, daß wir etwas 'verschlimmbessern', also irgendwo dreinpfuschen, ist doch unglaublich hoch! Und nun? Machtlos? Sinnlos? Chancenlos? Aussichtslos?

Nein, nicht sinnlos, nicht aussichtslos. Wir müssen nur unsere Sichtweise ändern! Und damit wären wir beim Anfang der Seite, der Überheblichkeit. Immer mehr dachten wir bis heute, durch 'Erfolge' in Forschung und Wissenschaft angespornt, daß wir die Natur verstehen, nein, sogar 'im Griff' haben. Hätten wir, dann kämen wir nicht ständig auf neue Erkenntisse, die oft Altes gänzlich umstoßen! Wir haben nicht, nein, im Gegenteil, wir haben vielmehr ein Maximum an spezialisierter Engstirnigkeit erreicht und so den Überblick gänzlich verloren! Sichtweise ändern. Wie?? Es tut weh, aber wir müssen erkennen, daß wir viel ohnmächtiger sind, als wir es annahmen. Erst dann, wenn es uns, ich meine Dir und mir, gelingt, wahrzuhaben, daß wir schlichtweg abhängig sind, eben 'Teilchen', erst dann ist die Grundlage für eine zielführende Denkweise gegeben und damit Erfolg beim Finden von Freude und Glück!

Wenn wir diese Hürde geschafft haben, dann wird uns folgendes auch logisch erscheinen: Um Heilung im weitesten Sinne zu erlangen, müssen wir uns lediglich an den Koordinator wenden, der die ganze Maschinerie managt. Der Koordinator ist aber nicht der Liebe Gott, wie manche fälschlich vielleicht annehmen, sondern die von ihm gemachten Schöpfungsgesetze. Das ist ein Unterschied! Wäre es nämlich eine 'Person', so könnten wir einfach Fragen und bekämen vielleicht Antwort. Oder auch nicht. So sehen die Dinge aber anders aus und zwar meiner Meinung nach leichter! Wir müssen lediglich versuchen, diese Gesetze kennen zu lernen und dann anzuwenden. Das ist 'alles'!

Aber mehr als die Theorie interessiert es sicher, wie man praktisch vorgehen kann. Der 'Koordinator' sind also die Schöpfungsgesetze, haben wir festgestellt. Über die steht ja im Roadbook weiter vorne einiges. Wenn es uns gelingt, uns in diese Gesetzmäßigkeit sozusagen einzuklinken, dann können wir damit erreichen, daß die Maschinerie für uns arbeitet. Und zwar in doppeltem Sinne. Einerseits 'weiß' sie ja um alle mit uns zusammenhängenden Bindungen aus der Vergangenheit, 'kennt' uns sozusagen bis ins Detail. Ordnen wir uns ihr also unter, so können wir gewiss sein, daß alles zu unserem besten verlaufen muß! Dieses Unterordnen wird auch 'Ur-Vertrauen' genannt. Andererseits ist sie nicht bestechlich, sondern wir können uns sicher sein, daß nichts 'liegen bleibt'.

Vielleicht kennst du die Bücher von Bärbel Mohr ("Der kosmische Bestellservice" u.a.)? Und hast dich gefragt, wieso das funktioniert? Ganz einfach! Mit der 'Bestellung' ans Universum setzen wir einfach den Mechanismus in Gang, wie er beim Umspannwerk beschrieben ist. Wir richten unser Wollen in eine bestimmte Richtung, wobei es sehr wichtig ist, dieses Wollen dann loszulassen, also den Wunsch ad acta zu legen. Nur dann kann er sich auf den Weg machen, um zurückzukehren. Läßt man ihn nicht los, kann er logischer weise nicht zurückkehren, weil er ja noch gar nicht unterwegs ist.

Weiters ist bei dieser Technik auch noch eines sehr interessant und wichtig: Da wir uns damit in die Hände des 'Koordinators' begeben, können wir sicher sein, daß alle wichtigen Aspekte, die sonst noch mit uns zusammenhängen, auch berücksichtigt werden! Aus diesem Grund treffen Wünsche oft nicht in der von uns erwarteten Art ein, sondern anders! Weil eben auf dem Weg des Wunsches dieser auch andere Willensakte aus der Vergangenheit (jedes Denken, Sprechen und Tun sind ja Willensakte) getroffen hat und von diesen beeinflußt wurde. Das ist das 'Wissen' des Koordinators.

Letztlich müssen wir nur noch überlegen, wie wir unsere Wünsche formulieren. Da es ja um das Lenken von Kraft geht, liegt es auf der Hand, daß wir mehr bzw. schneller Erfolg erhalten, je kräftiger unsere Wünsche sind. Es geht also darum, passende Bilder und/oder Mantras zu finden und die möglichst kraftvoll zu deponieren.

Zusammenfassung

  • Vermeintliche Erfolge aus Forschung und Wissenschaft haben unseren Realitätsbezug verzerrt: Wir haben es verlernt, uns als Teile eines Ganzen zu betrachten
  • Deshalb müssen wir als erstes erreichen, uns als eingebundene, abhängige Komponente des Universums zu sehen. Altmodisch ausgedrückt könnte man auch sagen, wir müssen zur Demut finden.
  • Wenn wir das geschafft haben (schwierig, schwierig!), wird unser Ziel sein, das verlorene Urvertrauen (=Vertrauen in die Schöpfungsgesetze) zurückzubekommen.
  • Damit können wir gewiß sein, daß alles zu unserem besten geschieht.
  • Nun haben wir das Schwierigste erreicht! Jetzt geht es darum, die 'Mechanik' der Schöpfungsgesetze kennen zu lernen und zu nutzen.
  • Dazu gehört zu wissen, daß man etwas konkret wollen muß, dann aber unbedingt loslassen, damit es sich entwickeln kann (auch hier wieder der Rhythmus von Spannung und Entspannung, wie der Herzschlag, das Atmen).
  • Für dieses Wollen sollte man einiges beachten, kann man Techniken, 'Tricks' entwickeln (Bilder, Mantras usw.), um es wirksam(er) zu machen.