Themen . . .

Leise und verspielt springen die kleinen Wellen auf den Sand, jedesmal mit einer etwas anderen Melodie. Unregelmäßig glucksen und platschen sie, räkeln sich genüßlich auf dem Sand oder springen übermütig auf ihn, sich überschlagend, verschmelzend, um sich zu einer neuen Attacke zu formatieren. Ihre Kollegen weiter draußen tragen Mondlichter auf ihren Rücken, Milliarden und weisen so den Weg zu der stummen Laterne am nächtlichen Firmament.

Doch das alles nehmen wir nur in den Pausen wahr, in denen wir nachdenken über das, was der andere gesagt hat oder unseren Gedanken nachgehen, die uns zugefallen sind. Nein, die wir angezogen haben, verdichtet durch unser lebhaftes Gespräch, das wie ein Magnet wirkt, mit dem wir ähnliche Stäubchen von überall anziehen, die dann oft vage wie Nebelschwaden in unserem Gemüt sich bewegen, bevor sie verdichtend zu Bildern werden, die wir dann beschreibend im Gespräch verwenden. So kommen aus dem vermeintlichen Nichts neue Gedanken, Erkenntnisse, lassen das Gespräch zu hitzigen Gipfeln stürmen oder in nachdenkliche Weiten gleiten.

Das sind die Stunden, in denen wir wieder Mosaiksteinchen bekommen, die unsere Ansichten festigen, zum Bröckeln bringen, erweitern oder erschüttern, aber immer ständig bewegend unseren Horizont erweitern. Oft geht es dabei um persönliche, individuelle Sichten, aber ebenso sind es allgemein gültige, globale Regeln, die wir so entdecken. Und diese sind, sicher oft in mehr oder weniger leicht abgewandelter Form, aber doch grundsätzlich gleicher Art, für jeden Menschen von der selben Gültigkeit. Das ist dann die Grundorganisation des Universums, Naturgesetze oder wie man sonst dazu sagen möchte.

Die Seite "Themen" besteht aus lauter solchen Mosaik-Erkenntnis-Steinchen, gesammelt in Jazzkellern und an Sandstränden, in Biergärten und auf Bergwiesen, oft eingekleidet in eine kleine Reise auf Akbars Rücken.